Die Landeskirche befinde sich in einem „Epochenumbruch“, so Oberkirchenrat Kreplin: „Kirche wird von immer weniger Hauptamtlichen getragen, gleichzeitig übernehmen Ehrenamtliche zunehmend Verantwortung und gestalten vor Ort maßgeblich mit.“ Auch Dekanin Ulrike Trautz betonte: „Sie haben als Kirchenälteste das Mandat, an entscheidender Stelle Gemeinde, Region und Kirchenbezirk mitzugestalten.“ Und genau darum ging es am Fitnesstag: Kirchenälteste fit zu machen in ihrer Aufgabe.
Ein Schwerpunkt des Tages lag auf Workshops, die zentrale Themen der Kirchengemeindeleitung behandelten. Die Bandbreite reichte von Gremienarbeit über Gottesdienstgestaltung bis hin zu Zukunftslösungen für Gebäude. Viele interessierten sich für den Workshop „Haushalt – ein Buch mit sieben Siegeln?“, in dem die Grundlagen kirchlicher Finanzstrukturen erläutert wurden. Im Workshop über Öffentlichkeitsarbeit diskutierten die Teilnehmenden darüber, wie Gemeinden sichtbar bleiben und ihre Kommunikation nach innen und außen klar strukturieren können.
Mehrere Workshops wurden von Haupt- und Ehrenamtlichen gemeinsam geleitet. Den gesamten Tag hatten Volker Geisel und Roland Schölch, beide ehrenamtlich in der Bezirksleitung, zusammen mit Dekanin Ulrike Trautz und Schuldekan Stefan Kammerer vorbereitet.
Zur Mittagspause präsentierte ein „Markt der Möglichkeiten“ die Vielfalt der Arbeitsfelder im Kirchenbezirk. Vorgestellt wurden unter anderem die Agentur für Segen, die Bezirkspartnerschaft mit der Diözese Malabar in Südindien und die Diakonie, ebenso die Ausbildung und Aufgaben von Prädikantinnen und Prädikanten. Die beiden Bezirkskantoren gaben Einblicke in das neue Gesangbuch. Die Alpha-Buchhandlung Bruchsal bot zudem Literatur und Beratung an.