Archiv - Bezirkssynode

18. November 2016 | Bruchsal

 
Einladung zur Bezirkssynode am 18.11.16
 
Sehr geehrte Damen und Herren Bezirkssynodale,   
die nächste Tagung der Bezirkssynode unseres Kirchenbezirks, zu der ich Sie alle herzlich einladen möchte, findet statt am Freitag, dem 18. November 2016, um 18 Uhr im Heisenberg-Gymnasium in Bruchsal  (Sportzentrum 13c, 76646 Bruchsal, S-Bahn-Haltestelle Schlossgarten)  

Re - formation, aber wohin ?  
unter dieser Überschrift hören wir kurze Berichte von Menschen, deren Berufe und Arbeitswelt einen Blick „von außen“ auf unsere Kirche ermöglichen, dazu ein Referat unseres Prälaten Prof. Dr. Traugott Schächtele, natürlich mit der Sicht „von innen“.   Wir beginnen unser Treffen mit einer Andacht in der Aula der Schule  
Danach treten wir in die offizielle Tagesordnung ein:  
 1. Begrüßung, Eröffnung, Gedenken, Verpflichtung neuer Synodaler     
2.  Feststellung der Anwesenheit und Beschlussfähigkeit,    Anmeldungen zum TOP „Sonstiges“  
3. Beschluss zum Haushaltsentwurf für die Jahre 2016 und 2017  
4. Referat Prof. Dr. Schächtele Impulsreferate der Gäste, die den Blick „von außen“ auf Kirche richten  
---  Abendessen  --   
5. Gesprächsgruppen zu den angeschnittenen Themenfeldern mit anschließendem kurzem Austausch im Plenum  
6. Berichte von der Herbsttagung der Landessynode   
7.  Termin und Ort der nächsten Tagung der Bezirkssynode  
8.  Verschiedenes   
Abendgebet
 


 
 
29. April 2016 | Heidelsheim
Frühjahrstagung der Bezirkssynode Bretten-Bruchsal

Mit der Zukunft unserer Kirche beschäftigten sich die Synodalen aus dem Kirchenbezirk in ganz unterschiedlichen Bereichen, da ging es um Liegenschaften und Personal, aber auch um Beschlüsse der Landessynode, die zukunftsweisend waren. Außerdem gab Bezirksdiakoniepfarrer Dietrich Becker-Hinrichs (Bretten) einen Überblick über den Stand der Flüchtlingshilfe und stellte den neu gegründeten Beirat und seine Aufgaben vor.
Nach einer Andacht des Ortspfarrers Jörg Muhm (Heidelsheim) informierte Oberkirchenrat Stefan Werner (Karlsruhe) ausführlich über die auch finanziellen Zwänge, die dazu führen, dass Landeskirche und Kirchenbezirke im Ressourcenprojekt Überlegungen über die zukünftige Nutzung von Räumen anstellen müssen, da im Blick auf die kleiner werdenden Mitgliederzahlen und die damit verbundenen geringeren Einnahmen ein Ausgleich herzustellen ist. Die erheblichen Kosten für Instandhaltung und Abschreibung der Gebäudlichkeiten sind dringlich zu mindern, wobei eine ausführliche Beratung durch Pro-Ki-Ba, eine von der Landeskirche eingerichtete Gesellschaft, die die Gemeinden bei der Bewertung von Gebäuden und der Hilfestellung bei zukunftsgerichteten Überlegungen zur Reduzierung beraten wird. Ab etwa dem Jahre 2025 sind Einschränkungen zu erwarten, die Schere zwischen Ausgaben und Einnahmen öffnet sich immer weiter zu Ungunsten der Einnahmen. In den Gemeinden des Kraichtals ist Pr-Ki-ba bereits aktiv, die ersten Beratungsgespräche fanden statt in Zusammenarbeit mit den katholischen Gemeinden vor Ort.
Im Zusammenhang mit der Ressourcensteuerung ist auch die Einrichtung von Bezirksstellenplänen zu sehen, wie Kirchenrat Dr. Augenstein (Karlsruhe) mit etlichen Beispielen darlegte.
Nach den Referaten war Gelegenheit zu Rückfragen gegeben, wovon einige Synodale Gebrauch machten, auf Plakatwänden wurden Fragen und Anregungen gesammelt zur weiteren Bearbeitung der Thematik im Bezirkskirchenrat und bei der Herbsttagung der Synode im November.
Die Landessynodalen Ruth Weida (Bretten), Reinhard Ehmann (Nußbaum) und ergänzend Axel Wermke (Ubstadt-Weiher), berichteten von der Tagung der Landessynode u.a. über die noch einmal vertagte Beschlussfassung zur Kindertagesstättenrahmenplanung und die neu erprobte Perikopenordnung, d.h. die Verwendung von Bibeltexten und Liedern im Gottesdienst. Hier hat sich Baden dadurch hervorgetan, dass die meisten Anregungen aus den Gemeinden eingegangen sind, so dass man von der neuen Ordnung auch als von der „badischen“ Ordnung sprechen könne.
Großen Raum nahm naturgemäß die das Thema „Segnung gleichgeschlechtlich Verpartneter“ ein. Ausführlich wurde der Beratungsgang in der Synode auch im Blick auf den vorgeschalteten Studientag dargestellt. Betont wurde, dass sowohl Befürworter wie Gegner dieser Öffnung zu einer öffentlichen Segnung in großem Respekt voreinander argumentiert hatten. Schließlich stimmte die Landessynode mit großer Mehrheit (80 % der Stimmen) der Öffnung zu, beschloss aber gleichzeitig, dass kein Pfarrer, keine Pfarrerin zu einer solchen Segnung gezwungen werden kann, wenn man aus Glaubensgründen diese ablehnt.
Nach einigen Hinweisen u.a. auf die Veranstaltungen zum Beginn des Reformationsjahres Ende Oktober 2016 bei einem Bezirksfest in Bruchsal, der Gratulation zum 20jährigen Dekansamts-Jubiläum von Gabriele Mannich schloss der Vorsitzende mit einem Abendsegen die Tagung, die auch bei Vorsitzenden von Ältestenkreisen großes Interesse fand.



 
 
13. November 2015 | Kraichtal
Bezirkssynode Bretten-Bruchsal
 
Bezirkssynode beschließt Haushalt und informiert sich über die Arbeitsbereiche der Diakonie

Im vollbesetzten Gemeindesaal bei der Kreuzkirche in Unteröwisheim eröffnete der Vorsitzende die Herbsttagung der Bezirkssynode.

Im Mittelpunkt stand zunächst der Haushalt der Jahre 2016 und 2017. Der Leiter des Verwaltungs- und Serviceamtes Mittelbaden, Thomas Fremdt, führte in die Materie ein und erläuterte den Haushaltsplanentwurf, der im Bezirkskirchenrat  aufgestellt 

Quelle: Oliver Hoops
worden war. Die finanzielle Lage des Kirchenbezirks ist stabil, so dass die vor zwei Jahren gesenkte Bezirksumlage so beibehalten werden konnte. In den Bereichen Jugendarbeit , Kirchenmusik und für das Schuldekanat  sind erhebliche Mittel eingestellt, entlastend ist jedoch, dass nach Landessynodenbeschluss die Gehaltskosten für Bezirkskantoren nun weitgehend von der Landeskirche getragen werden.
Einstimmig verabschiedeten die Synodalen den vorgelegten Haushalt.

Im Mittelpunkt der Berichte von der Tagung der Landessynode durch Ruth Weida, Bretten, und Pfarrer Reinhard Ehmann, Nußbaum, standen die Haushaltsberatungen für die Landeskirche, eine Veränderung des Mitarbeitervertretungsgesetzes und besonders die Reaktionen nicht nur finanzieller Art auf die Flüchtlingsproblematik, daneben auch der Wechsel der Pfarrbesoldung analog zu Landes- auf Bundesgesetzgebung. Auch wurde über die breite Diskussion zur Strategieplanung im Blick auf Kindertagesstätten informiert. Einen besonderen Blick lenkte Ruth Weida auf die Arbeitsweise der Landessynode und das auch geistliche Miteinander der Synodalen.

Quelle: Oliver Hoops

Nach der Pause eröffnete Bezirksdiakoniepfarrer Dietrich Becker- Hinrichs, Bretten, mit einem theologischen Impuls den Schwerpunkt Diakonie. Im Anschluss war Gelegenheit gegeben, dass sich die Synodalen in Workshops über die Tätigkeiten in den unterschiedlichen Arbeitsbereichen der Dienststellen in Bruchsal und in Bretten näher informieren konnten. Die Dienststellenleiter Fettig-Durst und Lechner hatten dazu mit ihren Mitarbeitenden viel Material zusammen- und zur Verfügung gestellt, und in den Workshops konnten viele Fragen beantwortet werden. Im Einzelnen stellten sich vor: die Schwangerenkonfliktberatung , die psychologischen Beratungsstellen, die Besuchsdienstarbeit und Nachbarschaftshilfe, Schuldnerberatung, Sterbebegleitung, der Krankenhaussozialdienst und im besonderen auch die Flüchtlingshilfe und die Betreuung der dort ehrenamtlich Tätigen.
Ein Blick in die Arbeit der Tafelläden wurde eröffnet, der manchen viele neue Einblicke vermittelte.

Vorsitzender Axel Wermke, Ubstadt-Weiher, dankte sehr herzlich allen, die durch ihre Beiträge der Diakonie im Bezirk ein „Gesicht“ gegeben hatten.
Pfarrerin Dorotheas Frank berichtete kurz vom Bezirksprojekt der Unterstützung der Pfarrerausbildung in Kamerun, Jugendreferent Kahler stellte verschiedene Projekte der Jugendarbeit vor und Bezirkskantorin Bärbel Tschochohei lud zu Veranstaltungen der Kirchenmusik ein.
Dekanin Gabriele Mannich, Bretten, überreichte dem Vorsitzenden die Urkunde zur Verlängerung seines Prädikantendienstes und nahm das zum Anlass, all den Männern und Frauen zu danken, die durch  ihre Tätigkeit als Prädikant/in die Pfarrstelleninhaber entlasten.

Mit einem Abendsegen beschloss Gemeindepfarrer Jochen Stähle , Unteröwisheim, den Abend.

AW



 
 
20. März 2015 | Weiher
Frühjahrstagung der Bezirkssynode Bretten-Bruchsal
 
Am 20.3. trafen sich die Vertreter der einzelnen Kirchengemeinden zur Synodentagung, die mit einer Andacht von Pfarrer

Quelle: Oliver Hoops

Gerald Koch eröffnet wurde. Im Anschluss überreichte der Gebietsreferent, Oberkirchenrat Dr. Matthias Kreplin, der wiedergewählten Dekanin Gabriele Mannich die Ernennungsurkunde des Landesbischofs. Mit herzlichen Worten und einem Blumenpräsent dankte er Frau Mannich für Ihr Engagement und wünschte Gottes Segen für die weitere Amtszeit.

Quelle: Oliver Hoops
Kirchenrat Wolfgang Brjanzew

 

 

Der landeskirchliche Beauftragte für das Reformationsjubiläum 2017, Kirchenrat Wolfgang Brjanzew, stellte den Synodenmitgliedern anschließend in Wort und Bild die Arbeit der Stabsstelle vor, ebenso wie das zahlreich erschienene Material, benannte die bisherigen Aktionen, schlug den Bogen zu den benachbarten Landeskirchen und zu den Vorhaben der EKD und ermutigte sehr zur Beteiligung sowohl in Form eigener Veranstaltungen in den Gemeinden und im Kirchenbezirk, wie auch zur Teilnahme an überregionalen Veranstaltungen. In seinen Ausführungen ging Kirchenrat Brjanzew auch auf die Einbeziehung der katholischen Gemeinden ein und gab wertvolle Hinweise für entsprechende Vorbereitungen.

Nach einer Stärkung, die die Mitarbeitenden der Kirchengemeinde Ubstadt-Weiher vorbereitet hatten, führten verschiedene Tischgruppen die Anregungen fort und sammelten konkrete Hinweise und Ideen, die nun von einer Arbeitsgruppe des Bezirkskirchenrats ausgewertet werden und zur Grundlage für Angebote im Kirchenbezirk werden sollen.

In einer letzten Vorstellungsrunde führte Schuldekan Walter Vehmann anschließend durch die Gemeinden des Bezirks, was allerlei „Aha“-Effekte aufkommen ließ. Der für Erwachsenenbildung im Kirchenbezirk zuständige Pfarrer Reinhard Ehmann brachte eine Neufassung der für den Arbeitsbereich geltenden Satzung ein, die einstimmig beschlossen wurde. Im Anschluss gab es Informationen aus dem Bereich der Jugendarbeit, der Kirchenmusik und der Diakonie, hier auch mit Erläuterungen zur Entwicklung der Hospizarbeit.

Mit herzlichem Dank an alle Anwesenden für das engagierte Teilnehmen und an die ausrichtende Kirchengemeinde beschloss der Vorsitzende Axel Wermke mit einem Abendsegen die Tagung.

AW

 


 
 
14. November 2014 | Bruchsal
Bericht von der Herbst-Tagung der Bezirkssynode Bretten-Bruchsal
 
Dieses Mal in der Johann-Peter-Hebelschule in Bruchsal trafen sich die Mitglieder der Bezirkssynode am vergangenen Freitag zu einer Tagung, die unter zwei Schwerpunkten stand. Zum einen: Struktur und Recht in der Badischen Landeskirche, zum anderen waren dies die Wahlen in den neuen Bezirkskirchenrat.

Dekanstellvertreterin Ulrike Trautz, Kürnbach, gratulierte zu Beginn im Namen des Kirchenbezirks und der Bezirkssynode dem Vorsitzenden der Synode, Axel Wermke, Ubstadt-Weiher, zum neuen Amt des Präsidenten der Landessynode.
Nach einer Eingangsbesinnung von Frau Pfarrerin Knoch, Bruchsal, wurden Mitglieder und Gäste herzlich begrüßt und auch die Beschlussfähigkeit festgestellt. Einige Mitglieder wurden neu verpflichtet.
Mit einem Referat führte die Leiterin des Referates 6 im Evangelischen Oberkirchenrat in Karlsruhe, Frau Dr. Teichmanis, in Aufbau und Strukturen der Landeskirche ein und erläuterte anhand verschiedener Grafiken die Zuordnungen der einzelnen Ebenen der badischen Landeskirche, dies immer im Bezug auf die Bekenntnisschriften und die Bestimmungen der Grundordnung.
Zwei Mitarbeiter aus dem Referat zeigten in einem sehr unterhaltsamen Dialog verschiedene Bereiche auf, bei denen Recht und Kirchenrecht zu beachten sind. Im Dialog mit den Synodenmitgliedern gingen sie dabei unter anderem ein auf Vertraulichkeit, Befangenheit, Sitzungsregeln, Öffentlichkeit bei Sitzungen, Beschlussfähigkeit und Vollzug von Beschlüssen.

Nach der Abendessenspause wurden in mehreren Wahlgängen die Mitglieder und Stellvertretungen des Bezirkskirchenrats gewählt. Gesetzte Mitglieder sind Dekanin Mannich, Dekanstellvertreterin Trautz, Schuldekan Vehmann, Vorsitzender der Bezirkssynode Wermke und die weiteren gewählten Landessynodalen Ehmann und Weida. Nach Beschluss wird der neue Bezirkskirchenrat 15 Mitglieder haben, dabei ist zu beachten, dass der Anteil der theologischen Mitglieder (Pfarrerinnen und Pfarrer) geringer ist als der der nichttheologischen Mitglieder.


Gewählt wurden, in Klammern die gewählten Stellvertreter:
Pfarrerin Dittmar, Bruchsal (Pfr. Koch, Ubstadt-Weiher)
Pfarrer Hoops, Jöhlingen (Pfr. Stähle, Kraichtal- Uöh)
Pfarrer Riehm-Strammer, Philippsburg (Pfrin. Czetsch, Rinklingen)
Frank Abele, Gölshausen (Helga Veitel, Bretten)
Dr. Otto Bauer, Kraichtal-Uöh (Gerhard Pflaum, Kraichtal-Uöh)
Volker Geisel, Zaisenhausen ( Ulrike Bös, Kraichtal-Oöh)
Gerd Haug, Bruchsal-Heidelsheim (Hans Reichert, Bruchsal-Heidelsheim)
Roland Schölch, Sulzfeld ( Elisabeth Goll, Dürrenbüchig)
Else Krux, Forst  ( Karin Chroscz, Karlsdorf-Neuthard)

Im Anschluss an die Wahlen wurden die bisherigen Mitglieder des Bezirkskirchenrats mit herzlichem Dank und einem kleinen Geschenk verabschiedet.

Eine zusätzliche Wahl war für den Verwaltungsrat des VSA Mittelbaden nötig geworden.
Hier wird die Bezirkssynode von Frau Bente  Bräuning-Sauter vertreten, die Stellvertretung übernimmt Lothar Gabriel.
Die Berichte aus der konstituierenden Sitzung der Landessynode wurden schriftlich gegeben, die Synode wurde zum nächsten Treffen auf den 20. März 2015 eingeladen.

Nach einem herzlichen Dank an Schuldekan Vehmann und seine Mitarbeiter, die die Sitzung logistisch vorbereitet hatten, an die Referenten aus Karlsruhe und alle Personen, die sich in Wahlen für Ämter zur Verfügung gestellt hatten beschloss der Vorsitzende Axel Wermke mit einem Abendsegen die Tagung der Bezirkssynode.

 

 

 
Tageslosung